... wie funktioniert Musik?

Nicht aufhören zu lernen, selbst immer besser werden, am Instrument und im Verstehen, auch über den Tellerrand hinaus ... immer weiter. Es wird wohl ein Leben lang andauern, wunderbar! Hier ein paar Einblicke und Quintessenzen unseres Tuns, über das bauwerk "tonwerk" und das fachwerk, das unserer Musik möglicherweise zugrunde liegt.

"Ma kon ois lerna, wenn ma mog. ... Ois ko ma lerna!" (Andreas Hinterseher, Quadro Nuevo)


Wie funtioniert das bauwerk Band? Wann hat es Bestand und entwickelt sich, wird kreativ, zündelt und gewinnt Aufmerksamkeit? Wann werden sie wirklich gut? Geduld, Geduld, let it grow ... Der Mensch wird erwachsen, wenn er beim Betreten des öffentlichen Raums seine Befindlichkeiten zurücklassen kann. Der kreative Raum einer Band braucht diese aber gerade auch für die Inspiration und Reflexion, um Dinge in Kunst zu formen, die sonst unsichtbar sind. Kann das funktionieren, und ist Band ein demokratischer Prozess? Was trägt jeder wozu (eigentlich) bei?


Welche Rolle spielen die Instrumente und Musiker im Set? Ist das fachwerk unseres Zusammenspiels ergründbar? Na klar! Wer hat Lead, wer ist Groovebox, wer macht das Comping? Wie ist die passende Gewichtung? Hören, den Puls fühlen, sich einordnen, laut oder leise, das Thema mutig ergreifen oder den Teppich ausrollen ... Make them sound good!


Den Zuhörer (für den spielen wir ja auch) mitnehmen, besonders bei Improvisationen. Nicht alles auf einmal. Ein Solo kann rhythmisch oder harmonisch orientert sein oder exaltiert on top stehen oder wechseln, aber nicht alles gleichzeitig und gleich gut. Sich orientieren und Orientierung geben, die Position als Gestaltungsmittel finden, eine Geschichte im Kontext erzählen. Nein, das ist kein hexenwerk, deswegen proben und lernen wir ja.