... tonwerk - ein Musikprojekt, oder was?

tonwerk - eine Band, ein Musikprojekt und ein Klangexperiment

… handwerk, machwerk, kunstwerk? Alles ist eins, musikalische Stilistik mit Neugier erkunden und hinterfragen, kulturelle Grenzen eigenwillig überschreiten, Fusion auf der Suche nach Klang, die gemeinsame Mitte erleben … Weltmusikmix aus Latin, Bossa, Jazz, Tango, Balkan, Musette neuve, Folk und Akustik Pop. Subtile Grooves und spielerischer Dialog kennzeichnen das Klangexperiment, das Tradition gerne rebellisch interpretiert, auf dem Weg in die Wohlfühlzone eigener Arrangements. Die "tonwerker" laden den Zuhörer ein, zu Offenheit und fernem Horizont. Die Reise ist spannend, das Ziel ungewiss … "tonwerk", ein  Musikprojekt mit Nebenwirkungen.

 

Ellen Kreft-Mänz  Klarinette, Bassklarinette

Antje Lehner  Akkordeon, Alto Sax, Gesang

Kathrin Gräger  Viola, Soprano Sax
Rainer Hofmann  Gitarre, Perkussion, Arrangement,


2019 ... hier und jetzt

Die Band etabliert sich, wir greifen nach den Sternen. Die Stücke werden komplexer und musikalischer, die tonwerker wagemutiger. Improvisation rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Die stilistische Bandbreite ist groß und das ist Programm. Quadro Nuevo, Piazolla, Django Reinhardt, 17 Hippies, Madeleine Peyroux, Erlund Sjunnesson und Eigenes deutet sich an ...

Kathrin hat das Sporano Sax entdeckt und Antje wünscht sich ein Stück, wo sie auch mal schreien darf. Wir arbeiten an Aufnahmen für die Demo-CD - "The way we are" - es bleibt interessant und spannend.

... das aktuelle "tonwerk-Repertoire" 2019 ...


Unsere Fußnote ...

Wir verstehen die Welt durch unser Handeln. Im eigenen Tun stellen wir eine Verbindung zu dem her, das uns umgibt, erfahren den Wert. Das gilt besonders für gemeinsames Musizieren. Aufeinander hören, Resonanz wahrnehmen und Ideen gemeinsam entfalten. "Make them sound good!", eine gute Maxime, seinen Job in der Band zu verstehen.

Manches Publikum glaubt aber, Musiker spielen nur deswegen auf, um  sich über das Bierglas hinweg besser ungestört anschreien zu können. Publikum laut, PA lauter, Publikum noch lauter, PA viel zu laut ... Stopp! Wir wollen keine Klubs oder Cafes abreißen, sondern den Zuhörer mit unserer Musik erreichen, am besten halb so laut. Wir spielen am liebsten da, wo wir uns wohlfühlen und Musik auf offene und neugierige Ohren trifft. Manchmal sind uns Nuancen wichtig und das Leise doch bedeutungsvoll. Hören und gehört werden sind ein und dasselbe paar Schuhe, eine dialektische Ganzheit :) Wir könnten natürlich auch, als bildungspolitisches Kabarett, ein Mitmachstück "Stilleübung" im Programm unterbringen ...